Bildung // Jugend
2011

Damit Gewalt keine Schule macht

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Medien fast täglich über Jugendgewalt berichten, wird Gewaltprävention immer wichtiger. So sieht es auch die Raabeschule. Sie bietet ein breit angelegtes Konzept zur Gewaltprävention an, das in der Braunschweiger Schullandschaft einzigartig ist. Von außerschulischen Experten und Institutionen entwickelt, ist es seit mehreren Jahren fester Bestandteil des Schullebens. Oberstes Ziel dabei ist der vernunftgemäße Umgang mit Konflikten, die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Etablierung eines Schulklimas, das frei von Ängsten und Repressionen ist.

Bereits 2008 werden der Schule von der niedersächsischen Schulinspektion in diesem Bereich hervorragende Leistungen attestiert, 2010 bewirbt sie sich für den Deutschen Präventionspreis.

Ein Schwerpunkt des Konzeptes ist die Zusammenarbeit mit dem bundesweit bekannten und ausgezeichneten „Braunschweiger Modell zur Gewaltprävention“. Hier wird an Projekttagen z. B. in Rollenspielen geübt, wie sich Konflikte entschärfen lassen. Die Bausteine „Schritte gegen Tritte“ und das „Anti-Gewalt-Training“ sowie die Ausbildung von Konfliktlotsen und Mediatoren verursachen allerdings erhebliche Kosten. Hier stößt die Raabeschule inzwischen an die Grenzen des finanziell Machbaren – und wendet sich an die Stiftung Braunschweiger Land.

Und wir helfen gerne weiter. Denn eine Investition in den Nachwuchs ist auch eine Investition in die Zukunft der Region. Vor allem bei einem beispielhaften sozialen Projekt, das sich durch überzeugende Nachhaltigkeit im Schulleben, aber auch im Umfeld der Schule auszeichnet.

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